Dachaufbauten


Die Dachformen erfahren eine Differenzierung durch Aufbauten. Sie verleihen dem Dach, von außen gesehen, Individualität und Charakter. Von der inneren Nutzung her gesehen, geben sie dem Wohnraum Licht und Atmosphäre. 
Die Fledermausgaube
Hohe Anforderungen an das handwerkliche Können bei der Ausführung stellt die Fledermausgaube an den Handwerker. Als Deckung bietet sich hierfür kleinteiliges Bedachungsmaterial an.
Die  Giebelgaube
Eine Variante der Giebelgaube stellt z.B. die Rundgaube dar, die meistens in Metall - wie z.B. Kupfer - ausgeführt wird.
Die Schleppgaube
Im Hinblick auf Konstruktion und Deckung des Daches bedeuten die verschiedenen Gauben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Zu den ältesten und einfachsten Formen zählt die Schleppgaube, bei der die senkrechten Wangen oft mit kleinteiligem Deckmaterial bekleidet werden kann.
Die  Spitzgaube
Spitzgauben, die sich auch schon auf frühen Sakral- und Profanbauten finden, erfreuen sich in der heutigen Zeit wieder großer Beliebtheit.
Die Giebelgaube
Die seit dem Mittelalter bekannten Giebelgaube stellt bei der Gestaltung der Dachflächen eine interessante architektonische Variante dar. Die Deckung ihrer Sattelflächen wird in der Regel mit dem gleichen Material wie dem gesamten Dach ausgeführt, während für die Seitenflächen meist kleinformatige Platten zum Einsatz kommen.
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